03.10.2016
So ihr Lieben...das wars! Leider müssen wir zwei uns jetzt nach unserem Abschiedsbierchen im Morgengrauen am Flughafen trennen. Florian wird den Weg direkt gen Heimat antreten, während es für Martin weiter nach Australien und Neuseeland geht.

Es waren für uns nicht nur sehr intensive Reise-Wochen (im Auto, im Zelt, ...) voller neuer Erfahrungen, sondern bereits seit Januar mindestens drei Telefonate und zig whatsapp-Nachrichten täglich, um dieses Projekt zum laufen zu bringen! Für uns heißt das also, sich erstmal wieder an die ungewohnte Ruhe zu gewöhnen.

Nichtsdestotrotz haben wir noch tolles Video- und Bildmaterial, mit dem wir euch auch weiter in Zukunft versorgen möchten.

Wir möchten uns auch für die zahlreichen Glückwünsche bedanken, die uns hier bei Facebook und anderweitig erreicht haben! Danke!!

Alles Gute und Tajik Alaaf

02.10.2016

 

Pamir 2

 

Wie schon erwähnt, gibt es zwei Routen den Pamir zu bereisen: einmal quer über ein Hochplateau und einmal entlang an der afghanischen Grenze. Für uns war klar, dass wir letzteres bevorzugen. Dieser Teil der Strecke ist von der Straße her anspruchsvoller, da eine wirkliche Straße de facto nicht vorhanden ist. Vielmehr bestand der Weg aus Geröll und Sandpisten, welche schwierig zu befahren waren, uns aber eine Menge Spaß bereiteten. Nach der in Teil 1 beschriebenen Grenzkontrolle konnten wir die unvorstellbare Landschaft genießen. Immer bergab ging es in das Grenztal zwischen Tadschikistan und Afghanistan. Die türkise Grenze bildete der Fluss Pamir. Die gewaltigen Strömungen trennen die beiden Staaten und die Ufer werden größtenteils von schwer bewaffneten tadschikischen Soldaten bewacht. Diese Region ist bekannt für den Drogenschmuggel und ein weltweiter Hotspot des Opiumgeschäftes.

Wer Afghanistan oder Hindukusch hört, der denkt an die Folgen des 11. Septembers. Über dieses Land gibt es in den weltweiten Nachrichten selten Positives zu berichten. Den Menschen, denen wir vorher unsere Reisepläne mitgeteilt haben, haben uns oft einen Vogel gezeigt. „Unsicher“, „lebensgefährlich“, „Islamisten“…, das waren nur wenige Schlagworte, die wir immer wieder hören mussten. Bestätigt hat sich zumindest auf unserer Reise keines.

Unser erstes Nachtlager schlugen wir direkt in der Schlucht, 10 Meter über dem Pamirfluss und entlang der Straße auf. Bis dato hatten wir, bis auf Ziegenherden, den ganzen Tag keine anderen Verkehrsteilnehmer getroffen. In der Dunkelheit stießen dann noch zwei niederländische Motorradfahrer in unser Nachtlager hinzu. Zur Feier des Tages gab es, wie eigentlich jeden Tag, Nudeln. Mit einem kirgisischen Wodka genossen wir bei absoluter Dunkelheit die Stille und den unfassbaren Blick auf die Milchstraße. Diese und das Panorama auf den Hindukusch, welches uns tagsüber begleitet hatte, verdeutlichten uns, wie klein und zerbrechlich der Mensch gegenüber Mutter Natur eigentlich ist. Es waren Dimensionen der Landschaft, die wir bis heute nicht verstanden haben.

Am nächsten Morgen fuhren wir im Schritttempo in Richtung der ersten Ortschaften. Für 60 Kilometer benötigten wir über fünf Stunden. Auf der linken Seite stets den Abgrund mit den gewaltigen Strömungen des Pamir Flusses, zur rechten Seite die steilen Felswände des Gebirges, hinter uns Staubwolken aus Sand und vor uns immer der Panoramablick auf die 7000er des Hindukuschs. Die ersten Ortschaften waren wie eine Oase in dieser Einöde und wir fühlten uns schlagartig in die Toskana versetzt. Alleestraßen und grüne Felder schafften eine unwirkliche Atmosphäre. Diese Grenzdörfer gehören zur autonomen Region, die Menschen sind streng gläubig und Fremden gegenüber eigentlich nicht aufgeschlossen. Was wir hier und in den weiteren Dörfern erlebten war aber das Gegenteil. Lange wurden wir nicht mehr mit so einer Freundlichkeit und Gastfreundschaft begrüßt. Da wir als kleine Gastgeschenke unsere Fußbälle verteilten, blickten wir in eine Vielzahl glücklicher Kinderaugen. Die Menschen waren zwar sehr gastfreundlich aber behielten auch immer eine gewisse Distanz.

Nach dem ersten Dorf machten wir eine ausgiebige Mittagspause direkt am Ufer des Pamirs. Bei unserer täglichen Dose Thunfisch bemerkten wir, dass der Fluss an dieser Stelle nicht wirklich breit und die Strömung auch nicht wirklich schnell war. Da war klar: Den Länderpunkt für Afghanistan wollten wir uns noch holen. Bei sonnigen 13 Grad stiegen wir in das eiskalte Gletscherwasser des Pamirs und schwammen die 10 Meter auf die afghanische Seite. Hier einen besonderen Gruß an unsere Mütter.

Am Abend erreichten wir heiße Quellen in einem Dorf, die wir auf unserer Karte gesehen hatten. Typisch deutsch schritten wir mit unseren Handtüchern und Badehosen in Adiletten die Stufen zur Quelle empor, um ein paar Minuten später splitterfasernackt mit einem Dutzend Tadschiken und Afghanen bei beißendem Schwefelgeruch und Blick auf die Berge in über 40 Grad heißem Wasser zu garen. Diese porentiefe Reinigung war der wohl sauberste Moment unserer Reise.

Den Abend ließen wir an einem kleinen Nebenfluss des Pamirs ausklingen. Da endlich mal wieder ein kleiner Streifen Vegetation existierte, konnten wir mit trockenem Holz ein Feuer entzünden und uns an diesem weiter wärmen. Am nächsten Morgen wollten wir die verbleibenden 700 Kilometer nach Dushanbe in einem Tag zurücklegen, da die Straßen angeblich gut sein sollten.

Dass sich Pläne eh nicht einhalten lassen und sich stündlich ändern, haben wir oft auf unserer Reise festgestellt, doch diesmal war es extrem. In der letzten größeren Stadt Khorug, wo sich beide Wege des Pamir Highways wieder vereinen, trafen wir zu unserer Überraschung noch auf Team Frank in ihrem stark lädierten 3er BMW. Kurz darauf stießen wir noch auf drei weitere Teams, beschlossen aber aufgrund der unterschiedlichen Tempi, im kleinen Konvoi mit drei Autos weiterzufahren.

Für die Strecke nach Duschanbe benötigten wir zwei anstatt einen Tage. Die angeblich so guten Straßen waren in der Theorie vorhanden, praktisch sah es so aus, dass diese gerade erst gebaut werden. Hunderte von Arabern und Chinesen bauen eine Autobahn quer durch die unwirkliche Mondlandschaft. Die Strecke bestand immer noch aus Geröll und tiefen Sandpisten und war eine einzige Baustelle. Trotz starken Güterverkehrs arbeiteten die Bautrupps munter an der Strecke. Kurz gesagt, es war das totale Chaos. LKW`s aus zwei Richtungen blockierten regelmäßig die Engstellen und der aufgewirbelte Staub nahm uns teilweise die komplette Sicht. Zudem gerieten die Fahrzeuge der anderen beiden Teams an ihre Grenzen. Das Team From Dust till Dawn zerriss sich die komplette Auspuffanlage ihres Toyota Corolla am scharfkantigen Gestein und bei Team Frank war eigentlich alles kaputt. Alle Stoßdämpfer waren am Ende angekommen und den Auspuff mussten wir fachmännisch wieder an der Aufhängung befestigen: und das ganze acht Mal… Am Ende hielt eine Konstruktion aus Karabinern und dem Metallgestänge einer Klobürste. Stunden später erreichten wir dann endlich asphaltierte Pisten. Mit einem sagenhaften Tempo von 80 Km/h pesten wir die Straßen entlang. Leider war die nächste Baustelle auch nicht gekennzeichnet oder abgesperrt, so gab es einen nahtlosen Übergang von gut geteerter zu frisch geteerter Straße. Die anschließende Militärkontrolle führte zu Lachern auf beiden Seiten. Die Fahrzeuge waren komplett mit frischem Teer beschmiert. Dieser konnte aber mit einer WD40 und Bremsenreiniger-Dusche gut entfernt werden.

100 Kilometer vor Duschanbe waren die Straßen dann wirklich gut und mehrspurig ausgebaut. Was hier zu Hindernissen wurde, waren die Dunkelheit und die Fahrkünste der Tadschiken. Im Iran hatte das Chaos auf den Straßen ein System und es funktionierte. In Tadschikistan ist das nicht der Fall. Quer auf der Autobahn stehende Fahrzeuge, die sich auf der rechten Spur nach Spritpreisen erkundigen oder Autos komplett ohne Licht so wie eine unterirdische Fahrweise machten die letzten Kilometer zu einem Wagnis. Dank des kurzen Einsatzes des Blaulichtes und der Sirene sind wir aber relativ gut durchgekommen. Zu erwähnen wären noch die beiden freundlichen Polizisten, die uns eine Geschwindigkeitsüberschreitung vorwerfen wollten. Da wir uns keiner Schuld bewusst waren und tatsächlich strich 50 gefahren sind, simulierten wir einen Anruf bei der deutschen Botschaft. Die beiden Herren hatten es von da an sehr eilig und verabschiedeten sich mit einem freundlichen winken.

Spät in der Nacht erreichten wir dann endlich Duschanbe. Die offizielle Ziellinie war noch einige Kilometer außerhalb der Stadt, so dass wir uns entschlossen, eine Nacht im Zentrum zu verbringen. Auf der Fahrt durch die Stadt vergaßen wir die Strapazen der Reise und vor allem der letzten zwei Tage. Zu den Klängen von Coldplays „Paradies“ cruisten wir hupend und mit Jubelschreien im Konvoi durch die Straßen der Stadt. Für uns ein absoluter Gänsehautmoment, da uns schlagartig bewusst wurde, das wir es tatsächlich geschafft hatten. Und ja, wir haben beide tatsächlich Freudentränen im Auge gehabt. Die Nacht feierten wir bei einem ausgiebigen Essen und mit lokalem Bier mit weiteren Teams und trafen auch endlich unsere geliebten Hillbilly Rammelburschen wieder.

Mit diesen fuhren wir leicht verschlafen am nächsten Tag zur offiziellen Zielline. Im zweiten Anlauf haben wir diese dann auch tatsächlich gefunden. Voller Emotionen feierten wir natürlich auch diesen Moment und am Abend gab es für alle Teams eine große Party. Mit lokalen Rock und Metallbands, mit denen Martin seine 4 Wochen stillgelegte Musikalität an der Cajón ausleben konnte, feierten wir einen krönenden Abschluss bis in die frühen Morgenstunden.

Am nächsten Tag konnten wir dann wie bereits erwähnt unser Krankenfahrzeug der Caritas übergeben und alle bürokratischen Zollformalitäten erledigen. Bis zu unserer Abreise erholen wir uns nun in einem Hostel und verarbeiten die vielfältigen Eindrücke. Wenn nicht gerade mal wieder ein totaler Stromausfall die Stadt lahmlegt, kommen wir immer wieder dazu, euch unsere Geschichten und Bilder zu präsentieren. Achja, der Rückflug ist morgen früh, wenn sich bis dahin der Sandsturm gelegt hat;)

Tajik Alaaf!


01.01.2016

 

Pamir Teil 1

 

Der Pamir Highway, die zweithöchste Gebirgsstraße der Welt, war von Anfang an das geplante Highlight unseres Abenteuers. In der kirgisischen Stadt Osh bereiteten wir uns für den wohl schwierigsten Etappenteil vor. Neben ausreichend Benzin benötigten wir noch weitere Nahrungsmittel in Form von Dosenfisch, Trinkwasser und natürlich diverse Getränke zum Anstoßen bei perfekter Lagerfeuerromantik.

 

Erste Station war ein Pass auf 3.600 Metern Höhe, auf dessen höchsten Punkt wir unser Zelt aufschlagen haben, um uns (erstens) an die Höhe zu gewöhnen und (zweitens) das Rallye-Team „From Dust till Down“ zu treffen. Letzteres gelang leider nicht, da wir uns aus bisher nicht geklärten Umständen auf der weit und breit einzigen Straße im Umkreis von dutzenden Meilen verpasst haben. So bauten wir unser Nachtlager alleine direkt auf dem Pass auf und wärmten uns mit einer heißen Suppe auf. Die Temperaturen in Osh betrugen noch 35 Grad, hier oben waren diese bereits tagsüber auf 10 Grad gefallen. Dazu herrschte ein eisiger Wind. Die folgende Nacht kann getrost als unsere Horror-Nacht beschrieben werden: Die Temperaturen fielen auf bis zu -10 Grad und der Wind nahm ständig zu. Selbst unsere Winterschlafsäcke konnten hier nicht wirklich wärmen, da das Zelt diesen Extrembedingungen wenig entgegenzusetzen hatte. Ist der Schlafsack einmal nass, ist nichts zu machen. Der Notfallplan, im Auto zu schlafen, scheiterte an zugefrorenen Türen und so blieb uns nichts übrig, als die Nacht im Zelt zu überstehen. Mit den ersten Sonnenstrahlen gelang es uns, die Türen aufzubekommen und wir konnten uns mit Hilfe der Heizung schnell wieder aufwärmen.

 

Sehr früh unterwegs waren wir die Ersten an der kirgisisch-tadschikischen Grenze. Diese sah auf den ersten Blick ziemlich verlassen aus. Nach mehrmaligem Klopfen an einer Baracke öffnete ein stark verkaterter Soldat im schönsten Feinrippunterhemd ein Fenster. Nach weiteren 10 Minuten konnten wir den Grenzposten verlassen, was damit der mit Abstand kürzeste Grenzaufenthalt unserer Reise war. Die Grenzer hatten schlichtweg noch keine Lust beziehungsweise zu starke Kopfschmerzen, um unser Auto, wie sonst üblich, zu untersuchen. Im 20 Kilometer breiten Grenzstreifen zwischen Kirgisistan und Tadschikistan blieben wir, soweit es möglich war, auf der eigentlich kaum befahrbaren Straße, da das Niemandsland Drumherum vermint sein soll. Nach ca. 5 Kilometern erwartete uns eine zweiköpfige Soldatenpatrouille und forderte Zigaretten sowie ein Teil unseres Küchenzubehörs. Der Forderung gaben wir im Anblick der miesgelaunten Gesichter und ihrer Argumente in Form von Sturmgewehren gerne nach und setzen unsere Fahrt relativ schnell wieder fort. Der Grenzposten auf tadschikischer Seite des Grenzgebietes wurde dann nochmal zu einer großen Herausforderung. Das Visum von Martin war noch nicht gültig, da sich die Botschaft anscheinend mit den Daten vertan hatte. Ausführliche Diskussionen und Verhandlungen konnten die Grenzer dann doch dazu bewegen, den Stempel auf das passende Datum umzustellen. Durch den langen Grenzaufenthalt trafen wir dann am Grenzposten auf das Team „From Dust till Dawn“. Zusammen setzen wir unsere Reise fort und konnten endlich die atemberaubende Landschaft des Pamir Highways bewundern.

 

Unser erstes Ziel war die Stadt Murgab. Auf dem Weg dahin fuhren wir an über 4000m hochgelegenen, türkisen Bergseen und -Flüssen vorbei und bewältigten zudem den höchsten Punkt unserer Reise. Der über 4600 Meter hohe Pass nahm nicht nur dem Motor den nötigen Sauerstoff. Auch wir hatten trotz der Akklimatisierung eine leicht verzerrte Wahrnehmung. Vom Gefühl her hatten wir schon vier große Bier getrunken und schnelle Drehungen des Kopfes haben wir weitestgehend unterlassen. Die oberste Devise war trinken, trinken, trinken!

 

Nach dem Pass ging es auf das 3.500 Meter hoch gelegene Hochplateau und die Symptome im Form von Kopfweh und Schummer nahmen wieder ab. In Murgab angekommen wollten wir eine zweite Horrornacht dringend vermeiden und übernachteten im Pamir Hotel. Dieses glich einem Treffpunkt für Abenteuerreisende: Eine Gruppe spanischer Motorradfahrer samt ihrer 11 KTM Cross-Motorräder, ein älteres Pärchen aus der Schweiz mit ihrem riesen Expeditions-LKW, Fahrradfahrer, und und und. Nach einer warmen Dusche, einer leckeren Suppe, einem Teller voller Lammfleisch und zwei verdienten, köstlichen Bieren legten wir uns in unseren Schlafsäcken zur Ruhe. Diese waren daher nötig, da mangels Isolierung die Temperaturen im Zimmer auch auf ungefähr 10 Grad fielen.

 

Am nächsten Morgen machten wir uns dann auf den Weg in das Wakhan valley. Es gibt zwei Möglichkeiten, den Pamir zu bereisen: einmal quer über das Hochplateau und einmal den langen Weg südlich entlang der afghanischen Grenze. Letzteres war aufgrund des angeblich einzigartigen Blickes auf den Hindukusch samt seiner 7000-er unsere Routenwahl. Auf dem Weg dorthin genossen wir die Atmosphäre dieser eigentlich menschenfeindlichen Gegend. Kalte Temperaturen, starke Winde und die Höhe verhindern eine üppige Vegetation. Wir fühlten uns in dieser Mondlandschaft auf Grund der schlicht gewaltigen Dimensionen sehr wohl. Die Straßenverhältnisse waren relativ gut, sodass wir entspannt diesen Teil der Route genießen konnten. Dies änderte sich an der Abzweigung Richtung afghanische Grenze. Zudem mussten wir eine weitere Militärkontrolle über uns ergehen lassen, da dort die autonome Region Berg-Badachschan begann. Diese war die bisher gründlichste und unser Auto wurde komplett zerlegt. Die Soldaten bestanden auf unsere Flasche Whisky. Nach Flo’s Headlamp und Taschenlampe fragten Sie nicht, sondern ließen diese bei der Kontrolle anscheinend schnell in ihren Taschen verschwinden. Danke dafür!

 

Da wir in den letzten 6 Tagen so unglaublich viele Erlebnisse hatten und über 1000 Fotos gemacht haben, splitten wir die Berichterstattung vom Pamir in zwei Teile. Im zweiten Teil werden wir euch unsere Erlebnisse vom Wakhan valley und unserem Kurztrip nach Afghanistan berichten.


01.10.2016

 

Nach genau 11.045 km haben wir gestern das Krankenfahrzeug offiziell an Caritas international übergeben! Im Caritas-Büro in Duschanbe fand die feierliche Übergabe an Parvina Tadjibaeva, Leiterin der Caritas in Tadschikistan, statt. Wir wünschen dem Ärzteteam der Caritas International und den beiden Hilfsorganisationen Zumrad und Khirad viel Erfolg für ihre vielseitigen Hilfsprojekte in Tadschikistan, für die das Krankenfahrzeug in Zukunft genutzt wird.

Nähere Infos über die Projekte findet ihr hier!

 

 

 

 

Unser größter Dank geht an die Firma Hellmann East Europe, ohne die eine Finanzierung des Fahrzeugs und somit des gesamten Projekts nicht möglich gewesen wäre.

 

Darüber hinaus danken wir ebenso der Firma Prosoft GmbH aus Hemer für die großzügige Spende.

 

Versehen mit einem fachlichen Kompliment übersenden wir ebenso große Dankbarkeit an das Team von KFZ-Brunswicker OHG für die Reifen-Spende und für die gute Auswahl der Reifen: Alle vier Reifen haben unsere Rallye von Deutschland nach Tadschikistan samt miserabler Straßen über 11.045 km durchgehalten.

 

Last but not least liegt es uns sehr am Herzen, uns auch bei allen privaten Spendern zu bedanken (am liebsten bei jedem einzeln). Es war eine überragend positive Erfahrung, solch eine große Hilfsbereitschaft in unserem bekannten, aber auch unbekannten Umfeld zu erfahren. DANKE!

 

Unser lang verfolgtes Ziel ist damit erreicht und wir sind einerseits erleichtert und stolz, andererseits werden wir unser „Zuhause“ der letzten vier Wochen sehr vermissen. Seit Dezember 2015 haben wir uns tagtäglich mit diesem Projekt auseinander gesetzt und es wird einige Zeit brauchen, um die Eindrücke der Reise, aber auch der vielen Monate davor samt ihrer intensiven Vorbereitungen, zu verarbeiten.

 

Wir melden uns in naher Zukunft wieder mit Bildern des absoluten Highlights unseres Abenteuers: dem Pamir-Pass.

Alles Gute nach Deutschland.

 

Team Tajik Alaaf!


22.09.2016

 

Wie bereits in unserem letzten Beitrag angedeutet, wird die Stadt Samarkand an der Seidenstraße oft als der wahre Orient beschrieben und viele Usbeken haben in den Tagen vor unserer Ankunft davon geschwärmt. Wir können diese Behauptung nun bestätigen.

 

 

Beim Schlendern durch die Stadt bekommt man alle paar hundert Meter beeindruckende Mosaik-Bauten, Mausoleen und Wahrzeichen zu sehen, die man vom Stil her sonst nur aus Filmen oder Fotos kennt. Es ist schwer zu begreifen, dass man sich in einem Stan-Staat befindet, der früher der Sowjetunion angehörte. Auch die Atmosphäre ist lebendig. Wie bereits im Iran findet auch hier das Leben ausschließlich auf der Straße statt. Die Menschen sind uns gegenüber sehr neugierig und offen. Die jungen Menschen kichern ständig, wenn man etwa im Café neben ihnen sitzt. Die Älteren grüßen und geben einem die Hand. Man fühlt sich sehr willkommen hier. Wir stellen vermehrt fest, dass die hier vorhandene Form des Individual-Tourismus´ den von uns bereisten Ländern (noch) keine Authentizität genommen hat, was automatisch eine besondere Atmosphäre mit sich bringt. Dies gilt vor allem für den Iran und Usbekistan. Abgesehen davon haben wir das erste Mal nach Abfahrt andere Europäer getroffen. Vor allem bei französischen, deutschen und spanischen Senioren scheint Samarkand ein beliebtes Ziel im Rahmen von geführten Touren zu sein.

 

 

Vorgestern sind wir, gebremst durch einen zwischenzeitlichem Reifenplatzer und anschließender Reparatur für 5 Dollar, nach Taschkent gefahren, das eine völlig entgegengesetzte Welt darstellte. Hier konnte man noch post-sowjetische Plattenbauten bewundern und man merkte ansatzweise die optische Nähe zu Russland. Wir haben beschlossen, Taschkent wieder zu verlassen und in einem Steinbruch in der Nähe von Nurabad zu nächtigen.

 

 

Gestern sind wir dann  über den Kamchik-Pass auf 2267m Richtung Osh in Kirgisistan gefahren. Unterwegs haben wir zahlreiche Polizei- und Militärkontrollen passiert, in denen wir uns registrieren mussten. Die Fahrt durch die Fergana-Provinz im Süden Usbekistans haben wir im straffen Durchmarsch absolviert, da selbst Einheimische durch Handzeichen zu verstehen gegeben haben, das Gebiet zu meiden. Hier gibt es immer wieder Probleme mit islamistischen Gruppierungen. Der oberste Grundsatz eines Reisenden lautet: Wenn Einheimische warnen, dann wird’s kritisch. J So im Übrigen auch die Warnung eines Schäfers in der Wüste Iran´s vor giftigen Schlangen. Nach dem 20-ten „MORDOR“ hatten wir damals verstanden, was er meinte.

 

 

Zurück zu Usbekistan: Unser größtes Problem in dieser Region seit Einreise ist der herbe Mangel an Benzin. Die Menschen hier fahren ausschließlich mit Gas und das Benzin hat meistens nur 80 Oktan, wenn man denn welches bekommt. So geht momentan viel Zeit dafür drauf, Tankstellen zu finden, die Benzin überhaupt verkaufen und dann noch mit mind. 91 Oktan. Da wir in Turkmenistan das erste Mal unser Kanister befüllt hatten, konnten wir uns damit bisher gut über Wasser halten.

 

 

Gestern sind wir nach einem 3-stündigen Grenzprozedere in Osh, Kirgisistan angekommen und haben ein tolles Hostel gefunden. Beim Abendessen in der Stadt setzten sich noch zwei ältere Kirgisen neben uns und luden uns zu einer Flasche Wodka ein, die wir innerhalb von 10 Minuten gemeinsam leerten. Wir konnten auf jeden Fall gut schlafen. J Osh ist ein gemütliches, grünes Städtchen, das nochmal eine neue Facette der Stan-Staaten darstellt.

 

 

Vor uns liegt nun das absolute Highlight der Rallye: Der Pamir Pass. Für diesen sind 6-7 Tage eingeplant und es geht auf eine Höhe von 4.655m. Aktuell befinden wir uns auf ca. 800m Höhe. Die tadschikische Grenze, die nicht weit entfernt liegt, liegt bereits auf ca. 4000m. Daher werden wir morgen Abend noch einmal auf 3000m campen, um uns an die Höhe zu gewöhnen.

 

 

Wir sind gespannt, wie sehr uns die kommende Woche an die Grenzen von Mensch und Maschine bringt. Heute gilt es daher, andere Teams der Rallye zu treffen, das Auto intensiv vorzubereiten und die Vorräte aufzufüllen. Dort oben werden Temperaturen von unter 0 Grad erwartet und wahrscheinlich werden wir im Auto schlafen. Wir melden uns daher erst wieder vom Ziel in Duschanbe, wo wir heutigen Erwartungen nach am 29.09. spätestens eintreffen werden.

 

 

Bis dahin wünschen wir alles Gute und schicken kirgisische Grüße in die Heimat!

 

 

Tajik Alaaf!

 


19.09.2016

 

Der Grenzübertritt nach Turkmenistan hat im dritten Anlauf endlich geklappt. Früh morgens machten wir uns mit unseren Gringos auf den Weg, um letztendlich alleine vor den Grenztoren zu stehen. Nach den üblichen bürokratischen Hindernissen auf iranischer Seite folgte eine ausführliche Kontrolle auf turkmenischer Seite. Fahrer und Beifahrer werden, wie schon im Iran, in diesem Prozess getrennt und müssen jeweils einen Berg von Dokumenten ausfüllen. Turkmenistan ist eines der isoliertesten Länder der Welt und die Behörden nehmen ihren Auftrag, die Grenzen zu sichern, sehr ernst. So wurde unser Fahrzeug von einem Dutzend Soldaten bis in die letzte Ecke durchsucht, auch Spürhunde und ein überdimensionales Röntgengerät sind dabei zum Einsatz gekommen. Letztendlich hatten sie aber nichts zu beanstanden und wir erhielten unsere festgelegte Route durch das Land, von der wir nicht abweichen dürften. Sechs Stunden später öffnete sich dann für uns das letzte Grenztor und wird befuhren turkmenischen Boden.

Wir in Europa kennen (zum Glück) diese Art von Grenzen nicht mehr. Das Besondere an den Grenzen in Zentralasien ist jedoch, dass sie nicht nur Länder trennen, sondern sich auch die Landschaft und die Menschen nach einem Grenzübertritt oft deutlich verändern. Bei der Einreise nach Turkmenistan verließen wir das iranische Gebirge und befuhren die flache Wüste. Auch die Menschen waren optisch nicht mehr dem arabischen Raum, sondern eindeutig dem asiatischen/mongolischen zuzuordnen. Kurzgesagt liegen zwischen zwei verschiedenen Welten nur ein paar Meter und ein hoher Zaun.

Auch das Verhalten uns gegenüber änderte sich. Im Iran wurden wir vor Gastfreundlichkeit überrannt. In Turkmenistan war das Verhalten bis auf wenige Ausnahmen uns gegenüber eher kühl. Dies ist unserer Meinung nach jedoch nicht den Menschen, sondern eher der Politik des Landes geschuldet.

Fünf Minuten nach Grenzübertritt hatten wir bereits unseren ersten direkten Kontakt mit der turkmenischen Bevölkerung in Form eines Streifenpolizisten. Zunächst bestand er auf Reisepass und Fahrzeugdokumente und forderte eine Strafe von 50 US-Dollar, weil unser Auto zu dreckig war. Wir dachten an einen schlechten Scherz, allerdings verschwanden unsere Dokumente nach längerer Diskussion zunächst in seinem Handschuhfach. Wir einigten uns mit ihm auf einen niedrigeren Betrag. Danach fuhren wir zielstrebig in die nächste „Waschstraße“. Auf dem Weg konnten wir bereits sehen, dass jedes Fahrzeug auf hochglanzpoliert war. Diese Tatsache ist dem Präsidenten des Landes geschuldet. Der ehemalige Zahnarzt formt und gestaltet das Land nach seinen eigenen Vorstellungen und hat gerade beim Thema Fahrzeuge seine Vorlieben. So dürfen neuzugelassene Fahrzeuge nur noch weiß sein und dreckige Autos sind verboten. Banal, wenn man sich vorstellt, dass das Land größtenteils nur aus Wüste besteht. So sieht man tatsächlich mitten in der Wüste Menschen Autos waschen, die weit unter unserem Standard leben und auf jeden Tropfen Trinkwasser angewiesen sind.
Kurz nach der Grenze mussten wir uns auch von den Gringos verabschieden. Von nun an sind wir alleine unterwegs, bis wir uns wieder für den Pamir Pass mit den Teams der Nord-Route vereinen. Unsere Route durch Turkmenistan führte von Süd nach Nord quer durch die Wüste des Landes. Die Straßen verlangten uns einiges ab, nicht wegen des Verkehrs, sondern aufgrund der schlechten Beschaffenheit. Die Verhältnisse waren so schlecht, dass sich einer unserer Reifen bei voller Fahrt löste und nur noch an einem Drahtseil mitschliff. Zu unserem Glück war es aber nur der Ersatzreifen, der unter dem Fahrzeug befestigt war und sich aus der Verankerung gelöst hatte.

Unser Nachtlager haben wir im Zentrum des Landes mitten in der Wüste aufgeschlagen. Ziel war ursprünglich das „Door to Hell“: ein Gaskrater in der Wüste, der seit Jahrzehnten brennt. Die Straße dorthin war aber trotz Allrad und unserer Fahrkünste nicht für das Krankenfahrzeug zu verantworten. Der Sand war eindeutig zu tief und die Gefahr, sich festzufahren, war zu hoch. Wir schlugen unser Lager also auf der Mitte des Wüstentrecks auf und sahen am Horizont einen rötlichen Schimmer (das Feuerloch). Die Enttäuschung, dieses nicht erreichen zu können, war groß, bis plötzlich ein brausendes Motorengeräusch die Stille der Nacht durchbrach. Durch die Sanddünen bewegte sich in hohen Tempo ein Toyota Landcruiser auf uns zu. Baki, so der Name des Fahrers, bot an, uns für eine Hand voll Dollar bis zum Gaskrater zu fahren. Wir nahmen das Angebot dankend an und fuhren, bewaffnet mit Bier und Kamera, mit Baki durch die Wüste bis zu unserem ursprünglichen Ziel. Die Fahrt an sich war schon ein Erlebnis, doch der Gaskrater verschlug einem die Sprache. Ein rundes Loch von der Größe eines Fußballfeldes und so tief, das man ohne Probleme ein Einfamilienhaus darin begraben könnte. Zudem schlugen die Flammen kontinuierlich Richtung Nachthimmel. Ein einmaliger Ort in einer einzigartigen Umgebung.

Nachdem Baki uns mitten in der Wüste bei unserem Auto wieder abgesetzt hatte, haben wir noch lecker Nudeln gekocht und danach tief und fest geschlafen. An diesem Tag hatten wir erstmal genug erlebt.
Am nächsten Tag sind wir frühzeitig weiter Richtung Usbekistan gefahren. Die Straßen waren hier nochmal deutlich katastrophaler! Überall gab es tiefe Schlaglöcher und wir kamen mit max. Tempo 20 voran. Wer sich in Deutschland nochmal über ein Schlagloch aufregt, den laden wir herzlich in den Norden Turkmenistans ein.

Der Grenzübergang von Turkmenistan nach Usbekistan war langwierig, obwohl wir die einzigen „Kunden“ waren. Die usbekische Fahrzeugkontrolle war ebenfalls sehr gründlich: Unsere Stofftiere wurden auf deren Inhalt überprüft, Fieber wurde gemessen und Handybilder wurden gecheckt. Jedoch waren die Usbeken deutlich freundlicher und neugieriger als die Turkmenen. Ein paar Worte über Bayern München, Ballack und Schweinsteiger…schon war gute Stimmung. Nach ca. 4 Stunden war die Prozedur erledigt und wir verbrachten die Nacht in der Nähe von Nukus, Usbekistan auf einer Schafsweide.

Aktuell befinden wir uns im Hotel in Samarkand, um die Batterien etwas aufzuladen und um uns auf die letzte und schwierigste Etappe, den Pamir Pass, vorzubereiten. Die Stadt wird als der wahre Orient gehandelt. Wir sind gespannt.

Abenteuerliche Grüße aus Usbekistan…
Tajik Alaaf!


15.09.2016

 

Der Iran überrascht uns immer wieder aufs Neue. Die letzten Tage sind wir mit den „Gringos“ am Kaspischen Meer entlang durch Ramsar, Now Shar, Nur und Gorgan gefahren. Während man im nord-westlichen Teil des Irans abends überwiegend Männer auf der Straße sah (Frauen eher morgens), bot sich hier ein völlig anderes Bild: Es wehte ein Hauch von Vegas. Viele junge Männer und Frauen saßen in den Bars und Cafés und auch das Stadtbild wirkte modern mit vielen neu erbauten Shopping-Malls. Es ist nicht übertrieben zu behaupten, dass die jungen Menschen uns aus den Autos zugejubelt haben und immer wieder winkend und hupend neben uns her gefahren sind.
Zwischenzeitlich haben wir am Kaspischen Meer eine Pause eingelegt und den Iranern beim Beach-Volleyball zugeguckt. Bei der Rückkehr zum Auto stellten wir starken Flüssigkeitsverlust fest, der aber im Rahmen einer sehr amüsanten „Lennart-Mechaniker-Show“ (Gringos) behoben werden konnte. Außerdem mussten wir einen Reifen wechseln, der einen ordentlichen Schlag wegbekommen hatte.
Unser ursprüngliches Ziel war eine Oase in der Wüste bei Garmeh, jedoch war dies leider ein Reinfall. Im Iran gibt es 8 verschiedene Garmeh´ und trotz Überprüfung (aufgrund mäßigen Empfangs eher oberflächlich) lag das „richtige“ Garmeh weiter südlich. In der Wüste waren wir trotzdem (samt Plattfuß bei den Gringos) und die Menschen dort scheinen noch nie Europäer gesehen zu haben. Unsere Anwesenheit in der kleinen Stadt Jajarm wirkte wie eine Sensation in der Stadt. Mehrmals wurden uns Handys gereicht und englischsprachige Iraner am Ende der Leitung fungierten über Handy als Dolmetscher. Ein Pick up führte uns (anscheinend zwecks Fototermin) durch die Stadt zum Polizeichef des Ortes, der gleichzeitig Tourismusbeauftragter zu sein schien. Nahezu alle Begegnungen im Iran begannen mit den Worten „Welcome to Iran“.
Gegen Mittag haben wir uns über Nacht aufgrund der Hitze (wieder mal) unter eine Brücke gestellt, unter der kühler Wind pfiff und Schlaf nachgeholt, Wäsche gewaschen und gekocht.
Seit gestern haben wir 5 Tage Transitvisum für Turkmenistan. Der Grenzübergang Nummer eins war gestern geschlossen, also sind wir zu Grenzübergang Nummer zwei, der ebenfalls dicht war. Heute startet der nächste Versuch.
Wir werden den Iran samt seinen gastfreundlichen Menschen, Landschaften und seinem Verkehr vermissen.
Tajik Alaaf und Mersi!


13.09.2016

 

„Salaam“ (Hallo) aus der Nähe von Rasht, Iran. Wenn wir mittlerweile einen Grundsatz der Rallye verinnerlicht haben, dann den, dass es immer anders kommt, als man denkt. Es hat hier wirklich keinen Sinn, sich ein Tagesziel zu setzen.

Gestern haben wir wieder gut Strecke gemacht und sind, vorbei an Ardabil und Astara, direkt am aserbaidschanischen Grenzzaun entlang Richtung Rash gefahren. Momentan findet das Opferfest statt und viele Iraner campen tagsüber an Flüssen in der Wüste, liegen auf Decken und lassen es sich gut gehen.

Die Vegetation hat sich ab Astara um 180 Grad gedreht: Momentan haben wir mehr das Gefühl, in Thailand oder Indonesien zu fahren. Alles ist grün und es herrscht eine extrem hohe, drückende Luftfeuchtigkeit samt leichtem Regen.

Da es in dieser Gegend an ruhigen Orten zum Campen mangelt, haben wir daher die letzte Nacht im „Hotel“ verbringen müssen, wobei Hotel sicherlich übertrieben ist. Um unserem Grundsatz treu zu bleiben, immer im Zelt zu schlafen, taten wir dies auch im Hotel.

Unser neuer Plan lautet, zu einer Wüstenoase im Osten vom Iran zu fahren, um dort wieder unser lieb gewonnenes Wüstenfeeling zu erlangen.
Nach wie vor sind wir mit dem Gringos Landracing Team aus Bielefeld und ihrem Opel Vectra „Alpha-Kevin“, der mehr und mehr Teile verliert, unterwegs. Beide Autos laufen wie geschmiert.

Alles Gute in die Heimat!


12.09.2016

 

Nach einem recht ungewöhnlichen Grenzübertritt in Bazargan (der aber vergleichsweise gut funktionierte und ca. 2,5 Std. gedauert hat), waren wir unverkennbar im Orient angelangt: Überall riecht es nach orientalischen Gewürzen, das Leben findet überwiegend auf den Straßen statt und der Verkehr ist eine reine Eigenkreation. Hoffentlich können wir zuhause in Deutschland überhaupt noch ohne Hupen und Fernlichthupe fahren.
Beim ersten Tankstopp (70 Liter Benzin = 20€) wurden wir direkt von Nooshin und ihrer Familie auf Deutsch angesprochen. Nooshins größter Wunsch ist es, in Deutschland zu studieren. Sie hat bereits 2 Jahre Deutsch gelernt, jedoch bekommen weder sie noch ihr Bruder eine Zusage.
Der Vater von Nooshin riet uns dazu, noch 120km weiter zu fahren, um das Grenzgebiet zu verlassen.
Verhältnismäßig früh (00:30 Uhr iranische Zeit) haben wir unser Zelt an einem See in der Nähe von Marand aufgeschlagen. Gegen 10:30 Uhr heute Morgen kam eine iranische Familie vorbei, die uns einfach so frisches Sesam-Brot brachte. Wir haben im Gegenzug Kuscheltiere und Fußbälle verteilt, für die wir uns nochmal ganz herzlich bei Desiree und bei Selgros Eschborn bedanken möchten.
Nach der ersten Verabschiedung kam dieselbe Familie eine Stunde später wieder (diesmal mit 4 Autos) und brachte einen riesigen Zuckerhut und frische Äpfel. Leider hat die Ausstattung unser beider Teams nicht ausgereicht, um die komplette Truppe mit Tee zu versorgen. Nach der mittlerweile zweiten Verabschiedung kam der Opa der Familie ein drittes Mal und drückte uns noch drei Platten Sonnenblumenkerne in die Hand.
Heute fahren wir ans Schwarze Meer und werden morgen einen Tag Pause einlegen, um die regelmäßigen Zeitverschiebungen auf der Reise aufzuholen und um Wäsche zu machen.
Wir sind völlig angetan von der Gastfreundschaft und Offenheit in diesem Land. Man spürt überall, auch im Verkehr, die ungebremste Neugierde auf uns „Europäer“. Der Iran ist bis jetzt definitiv das Highlight unserer Tour!


11.09.2016

 

Hallo aus Ost-Anatolien. Gestern sind wir 15 Std. durch die Türkei gefahren und haben heute Nacht um halb 4 die Zelte aufgeschlagen. Es ist immer spannend, morgens bei Tageslicht zu sehen, wo man wirklich gelandet ist.

Die Fahrt gestern führte uns mitten in der Nacht auf 2200m und die Temperatur ist einfach mal von 36 Grad tagsüber/27 Grad nachts auf 9 Grad dort oben gesunken.

An einer Tankstelle hat uns heute Celem zu einem Tee eingeladen. Die Welt ist ein Dorf: Er hat bis 1980 in Köln am Rudolfplatz gelebt, bis er hier unten in Anatolien drei Tankstellen eröffnet hat.

Jetzt geht es mit den Gringos in den Iran. Wir hoffen, euch auch von dort aus mit Bildern versorgen zu können, da wir die Gegebenheiten vor Ort noch nicht einschätzen können.


10.09.2016

 

Wie in 1001 Nacht! Anders lassen sich die heutigen Eindrücke aus der Türkei nicht beschreiben. So langsam merken wir, dass wir in einem neuen Abschnitt unserer Reise angekommen sind.

Wir haben nun noch etwas Strecke vor uns und werden unser Zelt ca. 200km vor der iranischen Grenze aufstellen. Morgen wird sich herausstellen, wie anstrengend der Grenzübergang in den Iran wirklich ist.


09.09.2016

 

Wir sind in der Türkei!! 🚑🚑🤘🏻

Unsere Route führte unsere Kolonne heute morgen vorbei an Bürgerwehren in eine harmlose Polizeikontrolle in den Bergen von Bulgarien.

Der Grenzübergang war völlig problemlos und schnell. Der Verkehr um Istanbul hingegen nicht:

Zwar ist die neu eingeweihte Brücke über den nördlichen Bosporus angenehm zu fahren, jedoch fließt danach der Verkehr wieder aus allen Richtungen zusammen. Außerdem beginnt am Montag das Opferfest, sodass die gesamte Türkei auf den Straßen zu sein scheint.

Heute Abend wird daher zur Entspannung nochmal im Schwarzen Meer gebadet und das erste mal gegrillt.


08.09.2016

 

Unsere Fahrt über die Transfogarascher Hochstraße


07.09.2016

 

Nachdem wir aufgrund des starken Regens einen Tag unter einer Brücke im Osten von Ungarn verbracht haben, sind wir gestern früh gemeinsam mit den Pamir Mountain Yaks Richtung Rumänien aufgebrochen. Die Aufforderung der rumänischen Grenzbeamten, das Blaulicht abzuschrauben, konnte erfolgreich mit erklärenden Worten zu unserem Vorhaben abgewehrt werden. Jedoch wird dies noch bei kommenden, heikleren Grenzübergängen ein Problem werden.

Nach der Fahrt durch das landschaftlich eindrucksvolle Rumänien haben wir, gemeinsam mit allen anderen Teams der Rallye, die Nacht in einem Holzfällercamp in den Karpaten verbracht.

Heute fahren wir die offiziell "schönste Straße Europas " in Rumänien und werden versuchen, Bulgarien zu erreichen. Ab jetzt gilt es, schnellstmöglich den Iran zu erreichen. Unser Auto fährt bisher wie eine Eins, wir sind gesund und munter.

Bis bald, Tajik Alaaf!


05.09.2016

 

Grüße aus Ungarn von unserem Haus am See!


04.09.2016

 

Die Ruhe vor dem Sturm


01.09.2016

 

In zwei Tagen geht die Reise endlich los! Wir befinden uns im Endspurt mit den letzten Vorbereitungen und fiebern dem Start entgegen! Es ist schwer in Worte zu fassen, aber ein riesengroßes und herzliches DANKE an alle, die uns unterstützen und dies ermöglicht haben!!!

Ein besonderer Dank geht auch an unseren Sponsor, die Prosoft GmbH aus Hemer. Wir freuen uns schon, dem Team im Herbst die Fotos & Videos unserer Reise zu präsentieren.

 

PS: Prosoft hat eine neue Facebook-Seite, lasst Ihnen doch gerne mal einen Like da! ;)


29.08.2016

 

Ein informativer Artikel über unser Projekt und über die Hintergründe der Rallye!


14.08.2016

 

In 3 Wochen geht unsere Tour gen Osten los!! Beim Einräumen und bei den Cockpit-Vorbereitungen realisieren wie so langsam, was uns bald erwarten wird: 11.000km, 11 Länder, viele unbekannte Kulturen und Landschaften und vor allem am Ende die Übergabe des Krankenfahrzeugs an die Caritas in Tadschikistan! Unbeschreiblich!

 

Wir haben daher nochmal Gas gegeben und einen Dachträger für Benzinkanister und zwei Zusatzscheinwerfer montiert. All dies konnte durch Spenden finanziert werden!

 

Zusätzlich zu Stiften, Malbüchern und Co. haben wir noch 100 kleine Fussbälle samt Kompressor geschenkt bekommen, die wir unterwegs an Kinder verteilen können. Das werden Dorf-Besuche vom Feinsten. :-) Ein riesen Dankeschön für diese Spende schicken wir an Selgros Eschborn und erneut an unsere tolle Desiree, die das möglich gemacht hat!

 

Was wir noch dringend benötigen sind Spenden für Benzin, Unterbodenschutz und Ersatzreifen! Helft uns dabei, auch noch die letzten Meter unseres Projektes erfolgreich zu meistern!

 

Spenden!


02.08.2016

 

Rums da klingelt heute der Paketbote mit einem Päckchen aus Berlin! Kann man sowas glauben?!?!

 

Leev Lukas...mer schicke dir us Kölle vun hätze ein dreifaches: LUKAS...ALAAF! GOPRO...ALAAF! SPENDENOHNELIMIT...ALAAF!!!

 

Wir haben dich lieb! Bis Tadschikistan und zurück.


29.07.2016

 

Alaaf!! Unsere Reise scheint sich diese Woche in einen karitativen Rosenmontagszug durch Zentralasien verwandelt zu haben: dank Desiree, die eine Woche ihrer Ferienzeit geopfert hat, um mit dem Fahrrad Sachspenden für Kinder zu sammeln. Das Ergebnis: Seht selbst. Wahnsinn! Nun haben wir genug Stifte, Hefte und und und, die wir unterwegs als "Kamelle" verteilen können.
Ein aufrichtiges Dankeschön schicken wir nach Eschborn an Schlegel Schreibwaren und an Schreibwaren Braunbeck, die uns regelrecht überschüttet haben!! Und natürlich an unsere Desiree, der wir nun einen verdienten Urlaub wünschen!!!

 

www.schlegel-schreibwaren.de

 

Update 05.08.2016: Es sind nochmal zwei große Pakete gekommen: Eines mit 100 kleinen Fußbällen und eines mit 500 Kugelschreibern! Danke dafür an Selgros Cash & Carry und natürlich erneut an Desiree!!


21.07.2016

 

Back to the Roots!

Auf unserer abenteuerlichen Reise verzichten wir auf Navi und Google Maps. Karte(n) und Kompass ... mehr brauchen wir nicht. Ein großes DANKE geht daher an das nette Team von Reise Know-How, das uns kostenlos mit reiß- und wasserfestem Kartenmaterial für unsere Tour ausgestattet hat!

 

Braucht ihr selber noch detaillierte Reiseführer und Karten? Schaut doch mal vorbei bei: www.reise-know-how.de


20.07.2016

 

Payback Punkte sammeln kann jeder… Karmapunkte nicht!

 

Als österreichisches Notarztfahrzeug war unser Sharan in Wintern jede Menge Salz ausgesetzt. Da das Fahrzeug so lange wie möglich als rollende Praxis eingesetzt werden soll, hat das bombastische Team der "Lackiererei Ernest Kunde" in Leverkusen kostenlos die Roststellen beseitigt und Teile des Fahrzeugs neu lackiert. Sogar mehr Stellen als besprochen.

 

Die ebenso symphatischen Profis von "Crux Design - kreativ und so" haben anschließend die Scheiben kostenlos schwarz getönt. So haben wir in unserem provisorischen Bett Schutz vor der Hitze im nahen und mittleren Osten.

 

Diese Hilfsbereitschaft zu verdauen, wird wohl noch ein paar Tage dauern. Ein mehr als kniefälliges Dankeschön an euch!!


 

17.07.2016

 

Das kommt bei rum, wenn erfahrene Camper ihre Keller nach Sachen durchforsten, die sie nicht mehr brauchen! Riesen Dank an den besten Uwe der Welt für Stühle, Tisch, Solardusche, Gaslampe, Gaskocher, Gaskartuschen, Kälte-Getränk und Wassertank!
Heute Vormittag gab es dann noch einen weiteren Auto-Sitz für das Ärzteteam als Spende! Morgen kehrt unser Krankenfahrzeug vom Lackierer und Scheibentöner zurück! Es läuft...und das ausschließlich wegen euch! Wir sind wirklich baff!


07.07.2016

 

Ruhm. :-)

Wie ihr auf den Bildern gesehen habt, gibt es noch viele freie Flächen auf unserem Fahrzeug. Helft uns dabei, die weiße Farbe durch Sponsorenlogos zu ersetzen.


07.07.2016

 

Ein dickes Dankeschön an das Hammer-Team von KFZ Brunswicker in Bergisch Gladbach, das uns vier nagelneue Reifen für unsere Tour nach Tadschikistan spendiert hat!

 

www.kfz-brunswicker.de


03.07.2016

 

So langsam kütt Schwung inne Bude! Gestern haben wir endlich damit begonnen, unser Mobil mit ersten Aufklebern zu taufen, das "Doppelbett" zu testen und als krönenden Abschluss das Fußballspiel zu gucken.

 

Morgen in 2 Monaten geht es los! Und nach wie vor sind nicht alle Kosten gedeckt: Unterbodenschutz, Reservereifen, Werkzeug, Ersatzteile, Benzin, uvm.! Daher hier nochmal der Link zu unserer Spendenseite:

 

https://www.betterplace.org/de/projects/40227-krankenfahrzeug-fur-die-caritas-in-tadschikistan

 

Einen schönen Sonntag wünscht das Team von Tajik Alaaf!

 


18.06.2016

 

Jetzt fehlen vorne nur noch zwei Zusatzscheinwerfer. Apropos: Hat noch jmd. in der Garage welche rumfliegen, die er nicht mehr braucht?


16.06.2016

 

"Et hätt noch emmer joot jejange."
Unsere neueste Erkenntnis: Die Zulassung von ehem. österreichischen Krankenfahrzeugen ist gar nicht mal so leicht als Zivilist. 🚑


13.06.2016

 

Übrigens: So sah unser geliebter Sharan im aktiven Einsatz aus. Als Behördenfahrzeug verfügt er natürlich über eine perfekte Historie. Für alle Millennials: das sind kein Insta-Filter, sondern Polaroid Fotos.


10. Juni 2016

 

Wer erinnert sich noch an das Gefühl früher an Weihnachten, wenn man Geschenke auspackt und diese noch zusammenbauen muss? In diesem Sinne: MERRY CHRISTMAS!!

 

Wir sind verdammt gut gelaunt, denn wir haben zugeschlagen und konnten obendrein alle Fahrzeug-Wünsche der Caritas erfüllen. Ab Oktober wird dieses prächtige Gefährt von einem frisch gegründeten Ärzteteam der Caritas als "rollende Praxis" in Tadschikistan genutzt:

 

- Marke Volkswagen (gutes Werkstatt-Vorkommen in Tadschikistan, um Nachhaltigkeit zu gewährleisten)
- Sitzplätze für mind. 4 Ärzte (daher kein Liegend-Transporter á la Rettungswagen)
- Benzinmotor mit ausreichend Leistung und Allradantrieb (da Diesel vor Ort zu schlecht ist und da viele Dörfer in entlegenen Bergregionen liegen)
- Medizinische Einrichtung samt Wärme- und Kühlschrank für Medikamente
- Blaulicht-Anlage

 

Nun heißt es bis zum Start der Rallye in weniger als 12 Wochen: Ärmel hochkrempeln! Denn wir haben der Caritas außerdem versprochen, ein für ihre Zwecke optimales Fahrzeug zu übergeben. Das heißt: Geländegängige Reifen besorgen, Unterbodenschutz anfertigen, Dachgepäckträger montieren, technische Checks... das alles liegt noch vor uns! Den TÜV konnten wir bereits überzeugen, auch wenn der Import aus Österreich nicht ganz einfach war. :-) Nächste Station: Zulassungsstelle!

 

Helft uns dabei, der Caritas ein astreines Krankenfahrzeug "vor die Tür zu stellen", indem Ihr diese Seite liked und teilt! Denn wir brauchen nach wie vor weitere Spenden und Sponsoren.

Wir halten euch in den kommenden Wochen auf dem Laufenden... Fortschritte wird es genug geben.

 

Abenteuerliche Grüße & Tajik Alaaf!


24. Mai 2016

 

Der Weg ist das Ziel. Auf unserer Reise werden wir eine Vielzahl an Ländern bereisen, andere Kulturen kennenlernen und neue Bekanntschaften machen. Auch wollen wir Vorurteile beseitigen und neue Horizonte entdecken. Ein Highlight unserer Reise wird sicherlich der Iran:


 24. Mai 2016

 

Wer erinnert sich noch an den Passierschein A 38 aus dem Haus der Verrückten? Die Visaanträge für den Iran, Turkmenistan, Usbekistan und Tadschikistan wirken auf den ersten Blick ähnlich kompliziert…

 

Felix, qui potuit rerum cognoscere.*

 

*Glücklich ist, wer alles versteht!


19. Mai 2016

 

Der erste Meilenstein unseres Vorhabens steht bevor: Nach nicht ganz einfacher Suche haben wir unser Krankenfahrzeug, das uns durch die Steppe Zentralasiens reiten soll, gekauft!!

 

Am kommenden Donnerstag werden wir es glückselig in Süddeutschland entgegennehmen und erhoffen uns davon die Chance, unsere Reise gedanklich endlich besser realisieren zu können. So endet unsere Suche nach einem Krankenfahrzeug mit Benzinmotor (denn Diesel vor Ort ist gelinde gesagt nicht brauchbar) und Allrad (nochmal ne Nummer schwieriger!) Diese beiden Wünsche der Caritas in Tadschikistan, die den Wagen auch für abgelegenes Terrain nutzen wird, konnten wir erfüllen.

Um Nachhaltigkeit zu gewährleisten, steht jedoch noch viel Arbeit am Fahrzeug bevor: robustere Reifen, Ölwannenschutz, und und und….

Wir melden uns bald mit Bildern unseres neuen humanitären Wohlfühltempels und senden abenteuerliche Grüße!


20. April 2016

 

Die letzten Wochen haben wir viele bürokratische Hürden meistern müssen. Zumindest aber haben wir nun bei der Fahrzeugwahl Gewissheit. Um Zollbedingungen und vor allem die Bedürfnisse der Caritas in Tadschikistan zu decken, brauchen wir ein Krankenfahrzeug mit folgenden Eigenschaften:

 

Marke: VW, Mercedes oder Opel
Ab Baujahr 2000
Benziner (es gibt keinen Diesel in Tadschikistan)
Platz für mindestens vier Personen
Allrad

 

Wir haben schon ein paar Favoriten, aber vielleicht findet ihr in den Tiefen des World Wide Webs noch Angebote oder noch besser, kennt jemanden der ein solches Fahrzeug für den guten Zweck verkaufen möchte. Wir sind für jeden Vorschlag dankbar!

 


03. März 2016

Der neue Reisepass ist endlich da. 👌 Jetzt geht es an die grobe Routenplanung und die Visabeschaffung. 🚑 Tipps und Tricks nehmen wir gerne an!


29. Februar 2016

 

HERZLICH WILLKOMMEN auf unserer frischen Projekt-Seite von Tajik Alaaf! In den kommenden Monaten werden wir Euch hier über alle aktuellen Geschehnisse rund um unser Hilfsprojekt informieren.

 

Es steht viel bevor: Sponsorensuche, Spendenaktionen, ein Konzert, der Kauf des Krankenwagens und natürlich die Reise mit dem Krankenwagen von Köln nach Duschanbe in Tadschikistan ab September. An dieser möchten wir Euch hier intensiv teilhaben lassen!

 

Kontakt zu Tajik Alaaf:

info@tajik-alaaf.com